Einkehrende Ruhe zum Jahresende

Vogelhaus aus Ton

Schon wieder sind Monate vergangen, seit ich das letzte Mal gebloggt habe. Dabei mache ich das so gerne und finde das unheimlich entspannend. Das gilt für beide meiner Blogs, denn angefangen hatte ich ursprünglich mit einem Blog zum Pen & Paper-Rollenspiel, aber dort sieht es genauso aus wie hier: Es tut sich nichts.

Rückblick

Im Juni berichtete ich vom Jobwechsel, vom Führerschein mit 48 Jahren und meinem Studienabschluss. Zu diesem Zeitpunkt stand noch der Abschluss meiner Fachweiterbildungen aus, Praxisanleiterin sowie das Update auf 720 Stunden als Fachpflegefrau für aktivierend-therapeutische Pflege in der Geriatrie.

Das liegt nun hinter mir und im neuen Job, den ich seit Januar 2026 ausüben darf, bin ich mittlerweile auch einigermaßen gut angekommen.

Was ist denn nun dieser neue Job?

Ich hatte im letzten Artikel geschrieben, dass ich zu einem anderen Zeitpunkt mehr von der neuen Arbeitsstelle erzählen würde. Und dann habe ich seither nicht mehr gebloggt. Nun ja.

In Kürze bin ich seit Januar 2026 als Pädagogin in der Pflege tätig, kurzum also als „Pflegelehrerin“. Das ist SEHR anders als die Tätigkeit in der Praxis, und tatsächlich auch anders, als ich es mir ursprünglich vorgestellt hatte. Dazu wird es aber wirklich zukünftig immer mal was auf dem Blog geben. Wirklich!

In der ersten Jahreshälfte war ich dennoch vorrangig in der Praxis tätig, eben zu Praxisanleitungen und Arbeitsproben. Seit dem Start des neuen Schuljahres allerdings unterrichte ich auch sehr viel mehr und beide Aspekte meiner Tätigkeit gleichen sich in etwa aus.

Mit der Eingewöhnung bin ich noch nicht durch, und auch meine pädagogische Eignungsprüfung steht noch aus. Hilfreich ist die methodisch-didaktische Fortbildungsreihe, die ich seit Januar modular besuche. Von dort habe ich schon sehr viel Input mitgenommen. Dennoch gibt es soooo viele Dinge und Themen, die man einfach beim naiven Start, wie ich ihn gemacht habe, noch gar nicht auf dem Schirm hatte. Aber ich lerne ja sehr gerne und ich habe den Eindruck, dass es in den nächsten x Jahren auch immer vieles geben wird, das ich mir neu oder zusätzlich an Wissen und Möglichkeiten aneignen kann. Perfekt für mich!

Familien- und Freizeitdinge

Gaaaanz langsam komme ich auch wieder an den Punkt, mal was anderes zu machen als zu arbeiten oder selbst etwas zu lernen.

Vogelhaus aus Ton

Im Moment sieht es so aus, dass ich mal wieder dazu komme, Rezepte zu testen, sei es fürs Kochen oder fürs Backen. Außerdem verbringen meine Mutter und ich nicht nur Zeit bei Besuchen miteinander, sondern unternehmen gemeinsam auch ein paar Dinge.

Mama mit Esel

Wir waren schon gemeinsam bei einem kleinen Töpferkurs, in dem wir beide tönerne Dinge für den Garten getöpfert haben.

Bei der geplanten Eselwanderung gab es wegen eines gebrochenen Zehs (meiner) nur das Knuddeln und Striegeln und keine Wanderung, aber das war dennoch herzallerliebst.

Und zuletzt haben wir mit einem Kurs in Sütterlin gestartet (bzw. eher Offenbacher Schule bislang), was mal was ganz anderes und spannend ist. Ich bin gespannt, ob wir am Ende des Kurses tatsächlich die alte Schrift gut lesen und schreiben können werden.

Die schönsten Monate des Jahres

Für mich sind Oktober bis Dezember immer die schönsten Monate des Jahres. Sicher, auf den vielen Regen, Schnee, Nebel und die Dunkelheit kann auch ich manchmal verzichten, aber keine Zeit des Jahres bringt so viel Kuschligkeit für mich mit.

Es ist Zeit für Kuschelsocken, -pullover, -jacken, -schuhe, für Kerzenschein und Lichterketten. Ich liebe Kürbis- und Kohlgerichte, freue mich auf die zahlreichen Rituale zum Jahresende, auf Halloween und Weihnachtsmärkte.

Und es ist auch die Zeit der Retrospektion, der Reflexion – und damit fast automatisch auch die Zeit, in denen ich über (neue) Ziele, Wünsche und Veränderungen nachdenke, Listen erstelle (ich LIEBE Listen!) und all das.

Wer weiß, vielleicht ist dies ja auch wieder ein guter Anstoß für regelmäßige(re)s Bloggen?

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